Für einen guten Start in die Elementarpädagogik

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Pilotprojekt für Lollipop-Tests startet in zehn Grazer Kindergärten

Die Stadt Graz schickt allen Eltern von Kindern in Betreuung einen Lollipop-Test zu. In einem ersten Schritt wird der Einsatz der Lollipop-Tests im Rahmen eines Piloprojekts des Landes mit der Stadt Graz in Grazer Kindergärten getestet. Insgesamt sind in den zehn Kindergärten 33 Gruppen untergebracht, das heißt es können rund 800 Kinder am Pilotprojekt teilnehmen.

Drei Wochen Pilotphase
Diese sieht vor, dass die Kinder zwei Mal pro Woche (z.B. Montag/Donnerstag) mit Lollipop-Antigen-Schnelltests getestet werden. Die Testungen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt. Die Eltern der Kinder werden in der ersten Betreuungswoche informiert und können dann über eine Teilnahme ihrer Kinder entscheiden. Die Testungen beginnen in der zweiten Betreuungswoche und werden drei Wochen (bis 8. Oktober) laufen. Die Kosten für diese Pilotphase teilen sich Stadt Graz und Land Steiermark. Nach Ablauf der drei Wochen wird das Pilotprojekt anhand verschiedener Kriterien evaluiert. Vor allem sind natürlich Teilnahmebereitschaft der Eltern, positive Fälle, Fehlerquote der Tests bzw. Aufwand für die Kindergärten entscheidend. Mögliche weitere Schritte werden anhand dieser Evaluierung geplant.

Lollipop-Start-Aktion der Stadt Graz
Alle Eltern, deren Kinder eine Krippe oder Kindergarten besuchen bzw. von Tagesmüttern/vätern betreut werden, erhalten vorab einen Lollipop-Antigen-Schnelltest. Der Versand beginnt am 3. September, insgesamt werden rund 11.000 Tests verschickt. Der Lollipop-Antigen-Schnelltest ist wegen seiner einfachen Handhabung besonders für Kinder gut geeignet. Ziel wäre es, dass alle Kinder bevor sie den ersten Tag in die Betreuung gehen diesen Test absolvieren. So wäre ein flächendeckendes Bild über die COVID-Situation bei Kindern in Graz gegeben.

3G-Regel und Hygienemaßnahmen
Neben den beiden neuen Aktionen wird es von Seiten des Landes wieder klare Vorgaben für alle Kinderbetreuungseinrichtungen geben. Diese werden neben den bekannten Hygieneempfehlungen und den angepassten Leitfäden auch eine neue Verordnungen enthalten.

Konkret bedeutet dies die Anwendung der 3G-Regelung auch für das Personal der Einrichtungen sowie externe Personen (IZB-Teams, 1:1 Betreuung, Praktikanten). Als Nachweis gelten die schon bekannten Testmöglichkeiten mit ihrer jeweiligen Gültigkeitsdauer. Bei ungeimpften Personen muss zumindest einmal die Woche ein PCR-Test durchgeführt werden. Werden diese Nachweise nicht erbracht, gilt für den gesamten Aufenthalt in der Einrichtung die Verpflichtung zum Tragen einer Maske, auch im Umgang mit den Kindern. Eltern müssen unabhängig von ihrem Impfstatuts beim Betreten der Einrichtung immer eine Maske tragen.

Quelle: Für einen guten Start in die Elementarpädagogik – Land Steiermark – Politik

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