AK Steiermark erweitert Lernbetreuung im Sommer

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Für Familien wird die Kinderbetreuung im Sommer eine Herausforderung: Viele Eltern haben in der Corona-Krise ihren Urlaub verbraucht, um die Kinder zu betreuen. Eine Betreuung durch Großeltern ist für viele Eltern kein Thema, eine externe Betreuung ist oft nicht leistbar. Zudem hat die Krise Ungerechtigkeiten im Bildungssystem verschärft: Viele Schülerinnen und Schüler konnten via Online-Unterricht zu Hause nicht erreicht werden. Für AK-Präsident Josef Pesserl ist klar: “Die Schulen müssen während des Sommers aufsperren und eine Mischung aus Lernbetreuung sowie Spiel und Spaß anbieten, um diesen Bildungsrückstand auszugleichen und die Probleme bei der Betreuung während der Ferien zu reduzieren.”

Lernbetreuungsangebot der AK wird ausgebaut

Die AK hat sofort reagiert und ihre Lernbetreuungs- und Freizeitangebote im Sommer ausgeweitet. “AKtiv Lernen”, bei dem Lerneinheiten und Freizeitspaß einander abwechseln, und die TUit-Workshops werden auf drei Wochen ausgedehnt. Und: “AKtiv Lernen” richtet sich erstmals auch an Kinder der 4. Volksschulklassen. AK-Bildungsabteilungsleiterin Alexandra Hörmann verweist dabei auf die neue AK-Nachhilfestudie, die zeigt, dass immer mehr Kinder vor einem Schulwechsel Nachhilfe erhalten, um ihre Noten zu verbessern.

9,7 Millionen Euro für Nachhilfe

Insgesamt gaben steirische Eltern im laufenden Schuljahr 9,7 Millionen Euro für Nachhilfe aus – weniger als im Vorjahr. Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, warnt Hörmann: “Normalerweise nehmen viele Kinder vor allem ab April Nachhilfe in Anspruch. Aufgrund der Schulschließungen im März haben viele Eltern heuer aber gar nicht erst nach einem Nachhilfeangebot gesucht.” Laut AK-Studie bekommt ein Viertel aller steirischen Schulkinder Nachhilfe, tausende weitere sind aus Kostengründen aber davon ausgeschlossen.

Kosten: 50 Euro pro Woche inkl. Verpflegung
Anmeldungen sind bis 30.6.2020 online auf www.akstmk.at/lernen möglich
Kontakt: AK-Hotline 05 7799-0
Termin: 24.8. bis 11.9.2020 im AK-Bildungszentrum Volkshochschule in der Köflacher Gasse 7 in Graz

Für Familien wird die Kinderbetreuung im Sommer eine Herausforderung: Viele Eltern haben in der Corona-Krise ihren Urlaub verbraucht, um die Kinder zu betreuen. Eine Betreuung durch Großeltern ist für viele Eltern kein Thema, eine externe Betreuung ist oft nicht leistbar. Zudem hat die Krise Ungerechtigkeiten im Bildungssystem verschärft: Viele Schülerinnen und Schüler konnten via Online-Unterricht zu Hause nicht erreicht werden. Für AK-Präsident Josef Pesserl ist klar: “Die Schulen müssen während des Sommers aufsperren und eine Mischung aus Lernbetreuung sowie Spiel und Spaß anbieten, um diesen Bildungsrückstand auszugleichen und die Probleme bei der Betreuung während der Ferien zu reduzieren.”
Lernbetreuungsangebot der AK wird ausgebaut

Die AK hat sofort reagiert und ihre Lernbetreuungs- und Freizeitangebote im Sommer ausgeweitet. “AKtiv Lernen”, bei dem Lerneinheiten und Freizeitspaß einander abwechseln, und die TUit-Workshops werden auf drei Wochen ausgedehnt. Und: “AKtiv Lernen” richtet sich erstmals auch an Kinder der 4. Volksschulklassen. AK-Bildungsabteilungsleiterin Alexandra Hörmann verweist dabei auf die neue AK-Nachhilfestudie, die zeigt, dass immer mehr Kinder vor einem Schulwechsel Nachhilfe erhalten, um ihre Noten zu verbessern.
9,7 Millionen Euro für Nachhilfe

Insgesamt gaben steirische Eltern im laufenden Schuljahr 9,7 Millionen Euro für Nachhilfe aus – weniger als im Vorjahr. Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, warnt Hörmann: “Normalerweise nehmen viele Kinder vor allem ab April Nachhilfe in Anspruch. Aufgrund der Schulschließungen im März haben viele Eltern heuer aber gar nicht erst nach einem Nachhilfeangebot gesucht.” Laut AK-Studie bekommt ein Viertel aller steirischen Schulkinder Nachhilfe, tausende weitere sind aus Kostengründen aber davon ausgeschlossen.


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