Das Institut ruht auf drei Säulen: Begabtenförderung, Begabungsforschung, integrative Initiativen. Diese drei Hauptpfeiler können nur im Zusammenwirken von LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern gedeihlich agieren.Das Institut ist nicht an Konfessionen, Herkunft oder Einkunft gebunden, sondern kann von jedem kostenlos zu Rate gezogen werden - vom Kindergartenalter bis zur Universitätsreife. Zunächst zur Begabungsforschung: Nur wenn wir über die Zusammenhänge und das Wirken der Begabungen und deren Umfeld Bescheid wissen, können Begabte effizient gefördert werden. Dieser Grundsatz erfasst jedes Kind individuell. In den Menschenrechten ist festgehalten, dass jedes Kind Anrecht auf eine ihm entsprechende (Aus-) Bildung hat. Janucz Korzak, ein Arzt, Pädagoge und Philosoph, fügt hinzu: Jedes Kind hat ein Recht auf seine individuelle Entwicklung, auf Selbstbestimmung und Entfaltung seiner Persönlichkeit. Elfriede Wegricht, Leiterin des Thomasianums
Daher steht an erster Stelle der Begabtenförderung die Aus- und Weiterbildung von PädagogInnen: Wahrnehmen können der unterschiedlichen Begabungen, Aneignen einer breit gefächerten Methodenvielfalt, durch Motivation (movere - bewegen) der Kreativität Impulse geben zum Nachdenken, Vordenken, Querdenken - ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. "Kinder sind wie Fackeln, die entzündet werden wollen, und nicht wie Fässer, die gefüllt werden sollen."Kinder und Jugendliche haben oft schon einen Leidensweg hinter sich, eine "schulische Karriere". Begabungsdiagnostik ist oft der einzige Weg, persönliche Ressourcen und Kompetenzen sichtbar zu machen, wenn diese hinter dem Erscheinungsbild der Verhaltensauffälligkeiten verdeckt sind. Eine entsprechende Schullaufbahnberatung kann ein "Leitfaden" für die Zukunft sein und vor "Leidpfaden" bewahren. Elazar Benyoetz drückt es treffend aus: "Das Leben will belebt, die Seele beseelt und der Geist begeistert werden."Immer mehr Eltern haben den Wunsch, ihrem Kind eine ihm adäquate Ausbildung zu bieten, und sind oft sowohl in Schullaufbahnfragen als auch in Erziehungsbelangen ratlos. "Tibi" kann durch fachkompetente ExpertInnen Impulse für eine glückende Entwicklung der gesamten Persönlichkeit geben. Nicht selten wird die Hochbegabtenförderung mit "Elitenbildung" abgetan. Die Förderung unterschiedlicher Begabungen hat nichts mit elitärem Denken zu tun. Der integrative Ansatz von "Tibi" ist: Die Verbindung einer Vielfalt von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen Einheit.Jede Andersartigkeit hat ein Recht auf Beachtung; jede Begabung bedarf der Integration in die Gesamtpersönlichkeit. Jede Begabung ist als Gabe zugleich Aufgabe. Sie bedeutet Verantwortung für das Wachsen des Individuums und für das Wohl der Gemeinschaft.Aber Bildung allein genügt nicht. Sie hat immer auch eine ethisch - religiös - philosophische Dimension. Zum Wissen, was ist, zur Kreativität, was sein könnte, gehört untrennbar die Grundsatzfrage, was sein soll und was sein darf. "Es ist wichtig, dass der Mensch viel kann und viel weiß. Noch wichtiger ist, dass der, der viel kann und viel weiß, ein Mensch ist." (Erich Fried)
Kontakt: www.institut-tibi.at